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Spezifikationen von Holzpellets verstehen
Ein Datenblatt beschreibt, wie ein Pellet nach einer Norm gemessen wurde. Wer weiß, was jede Zeile bedeutet, kann Angebote leichter auf gleicher Grundlage vergleichen.

Die wichtigsten Kennwerte
- Durchmesser und Länge: müssen zu dem passen, wofür das Fördersystem Ihres Geräts ausgelegt ist.
- Wassergehalt: Je geringer die Feuchte, desto größer der Anteil des Pelletgewichts, der als Brennstoff nutzbar ist.
- Aschegehalt: der mineralische Rückstand nach der Verbrennung; er bestimmt, wie oft Sie reinigen müssen.
- Mechanische Festigkeit: wie gut Pellets bei Transport und Umschlag dem Zerbrechen standhalten.
- Feinanteil: der Anteil an Staub und kleinen Bruchstücken in der Lieferung.
- Heizwert: die nutzbare Wärmeenergie je Gewichtseinheit.
- Schüttdichte: das Gewicht der Pellets je Volumeneinheit, hilfreich für die Auslegung des Lagers.
Normen und Qualitätsklassen
In Europa werden Holzpellets üblicherweise nach der internationalen Norm ISO 17225-2 eingestuft, die Eigenschaftsklassen für verschiedene Verwendungen festlegt. Zertifizierungssysteme wie ENplus und DINplus bauen auf dieser Norm auf und ergänzen sie um Anforderungen an Herstellung und Umschlag.
Eine Qualitätsklasse ist nur aussagekräftig, wenn sie durch ein gültiges Zertifikat oder einen Prüfbericht für genau das Produkt belegt ist, das Sie kaufen. Lassen Sie es sich also zeigen.
Angebote vergleichen
Vergleichen Sie Gleiches mit Gleichem: gleicher Durchmesser, gleiche Qualitätsklasse und gleiche Lieferform. Erst dann ist der Preis pro Tonne ein fairer Vergleich.
Dieser Ratgeber bietet allgemeine Informationen. Befolgen Sie stets die Anweisungen der Hersteller Ihres Geräts und Ihres Lagers.




